Die gebürtige Rostockerin Gesche Geier absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Dresdner Musikhochschule „Carl Maria v. Weber“ bei Frau Prof. Heidi Petzold und legte 2003 ihr Solistenexamen mit Auszeichnung ab. Darüber hinaus erhielt sie ihr Diplom in Gesangs-Pädagogik. In dieser Zeit sammelte die Sängerin erste Erfahrungen an der Staatsoperette Dresden, musizierte im Leipziger Gewandhaus und mit der Philharmonie Dresden. Mit dem Dresdner Barockensemble Batzdorfer Hofkapelle trat die junge Sopranistin unter anderem im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth und dem Leipziger Bachfest in Erscheinung.

In den Spielzeiten 2005 bis 2011 war Gesche Geier Ensemblemitglied des Theaters Regensburg und konnte sich ein umfassendes und vielseitiges Repertoire in Oper, Operette und auch Musical aneignen. Mit ihrem hohen musikalischen und schauspielerischen Gespür "...fand sie immer zu diesem besonderen Ton, der eine Figur zum Leben erweckt ". Besonders als Lulu, Adina, Norina, Zdenka, Olympia, Antonia oder Gräfin Almaviva und nicht zuletzt in der Hosenrolle Plistene in der Opernentdeckung „Il ritorno d’Ulisse“ von Simon Mayr feierte sie hier Erfolge. Ebenso war sie hier in zahlreichen Uraufführungen zu erleben.

Gastauftitte führten sie an die Theater Linz, Innsbruck, Basel, Hof, Passau, Mönchengladbach, Osnabrück, Bremen, das Badische Staatstheater Karlsruhe, die Oper Dortmund, das Schleswig-Holsteinische Landestheater, das Goethe-Theater Bad Lauchstädt, zum Mozartfest Danzig (2012 Gräfin Almaviva, 2015 Erste Dame), dem Mosel Musikfestival 2012 (Mad Songs mit der Lautten Compagney Berlin), zur MusicaMallorca sowie in Konzertsäle Japans.

2010 war die Sopranistin Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.

Bei den Händelfestspielen Halle 2011 interpretierte Gesche Geier erstmals die Armida in Händels „Rinaldo“ mit der Lautten Compagney Berlin in Koproduktion mit dem Mailänder Puppentheater Carlo Colla e Figli und gastierte damit in Österreich, der Schweiz, in der Philharmonie Warschau und bei den Innsbrucker Festwochen.In dieser Produktion debütierte die Sängerin 2014 bei den Händelfestspielen Karlsruhe sowie den Ludwigsburger Schlossfestspielen (bei denen eine DVD der Produktion entstand, zur CD-Auskopplung 2019 bescheinigt die Kritik von Klassik.com ihr "ein vokales Bekenntnis zu lebendigem Operntheater...") und begeisterte das Publikum "mit Furor und funkelnden Koloraturen" als Zauberin Armida.                                                                               

Im Rahmen der Tage Alter Musik in Herne 2012 übernahm sie ebenfalls unter der Leitung von Wolfgang Katschner die Partie der Enone in der modernen Erstaufführung der Barockoper „Paris und Helena“ von Johann David Heinichen mit Liveübertragung auf WDR 3.

Die Sängerin scheut sich nicht vor Ausflügen in andere Genres- 2014 gestaltete sie gemeinsam mit dem Schauspieler Achim Conrad und dem EnsembleKontraste einen französischen Chansonabend in der Nürnberger Tafelhalle.

In der Spielzeit 2014/15 gab Gesche Geier ihr Rollendebüt als Alcina am Landestheater Passau und gastierte als Donna Anna am Theater Mönchengladbach und an der Oper Dortmund. Desweiteren war sie erneut am Theater Regensburg an Produktionen wie z.Bsp. "Die Feen" (R.Wagner) als Zemina und im Theater Passau an der Barockproduktion "Die schöne und getreue Ariadne" (J.G.Conradi) beteiligt. 2015/16 war sie in Rossini-Konzerten unter Evan Christ bei Musica Mallorca zu Gast und sang erneut die Partie der Armida in Händels "Rinaldo" unter Rubén Dubrovsky am Nationalen Forum Musik Wroclaw. 2017 war sie als  Contessa (Le Nozze di Figaro) an der Opéra de Reims zu erleben und wirkte mit in der UA der Oper "Sweat of the Sun" von David Fennessy, einer Koproduktion des Theaters Osnabrück und der Biennale München, gefolgt von der Ersten Dame in Mozarts "Zauberflöte" an der Oper Bremen in den Spielzeiten 2017/18 19/20. Konzerte mit den Münchner Symphonikern führten die Sopranistin 2019 in den Herkulessaal München.

Gesche Geier wurde bereits einige Male für Kreuzfahrten der Reederei Hapag Lloyd gebucht und kreierte in Zusammenarbeit mit Kollegen verschiedene Konzertprogramme sowie eine kleine Opernproduktion. 

Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sich die Sängerin gemeinsam mit ihrem Partner Hans Martin Gräbner regelmäßig dem Liedgesang. Im Juni 2015 erschien ihre erste gemeinsame CD mit Liedern von Gräbner "Solang du lebest, ist es Tag"- NEW SONGS FROM OLD POETRY